Podiumsveranstaltung
»KI – Perspektiven für die Hochschullehre«
20. März 2024, Karlsruhe & online

Wir laden herzlich ein zur Podiumsveranstaltung »Künstliche Intelligenz – Perspektiven für die Hochschullehre«. Die Veranstaltung findet statt am 20.03.2024 von 12:00-15:00 Uhr in hybrider Form am Karlsruher Institut für Technologie (InformatiKOM, Campus Süd) und online.

Die Veranstaltung generiert ein ganzheitliches Bild der Implikationen künstlicher Intelligenz für die Hochschullehre. Renommierte Referentinnen und Referenten aus Baden-Württemberg und Bayern bringen didaktische, lernpsychologische, ethische, juristische und informatische Perspektiven in einen lebendigen Dialog. Als weiterer Diskussionspartner wird eine generative KI den Austausch bereichern. Das Programm setzt sich aus kurzen fachlichen Impulsen, einer Podiumsdiskussion und dem offenen Austausch im Plenum zusammen. Das abschließende Get-together eröffnet die Möglichkeit zu Vernetzung und weiterführenden Gesprächen.

Moderatorin der Podiumsveranstaltung ist Dr. Britta Leusing vom KI-Campus Hub Baden-Württemberg. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Lehrende sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für E-Learning an den Hochschulen in Baden-Württemberg, Bayern und darüber hinaus. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstalter ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Zentrum für Mediales Lernen (ZML) im Rahmen des Hochschulnetzwerks Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND-BW) unterstützt von der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb). Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Projekts „Konzertierte Weiterbildungen zu künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre“ statt und wird von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert.

Für die Präsenz- oder Online-Teilnahme ist eine Anmeldung bis 15.03.2024 erforderlich

Podium

Dr. Steffen Albrecht | Karlsruher Institut für Technologie
Steffen Albrecht untersucht als Mitarbeiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag die Potenziale und Herausforderungen neuer Technologien. Nach seiner Promotion in Soziologie an der TU Hamburg-Harburg widmete er sich weiter der Erforschung der Auswirkungen der Digitalisierung in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Weitere Themengebiete sind die Biotechnologien und Beteiligungsprozesse sowie zuletzt KI-Systeme zur Sprachverarbeitung wie ChatGPT.

Foto: @Photogenika

Dr. Susanne Falk | Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung
Dr. Susanne Falk ist wissenschaftliche Referentin beim Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung in München. Sie hat an den Universitäten Heidelberg und Hamburg Politikwissenschaften und Soziologie studiert und an einem Sonderforschungsbereich der DFG promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen KI/Digitalisierung an Hochschulen, Internationale Studierende sowie Studienerfolg in MINT-Fächern. Sie ist und war Projektleiterin mehrerer BMBF-Projekte zu Studienerfolg und Studienabbruch.

Foto: @Stefan Bausewein

Prof. Dr. Achim Förster | Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
Prof. Dr. Achim Förster ist Vizepräsident für Internationalisierung und Lehre sowie Professor für Urheberrecht, Medienrecht und Medienpolitik an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Sein wissenschaftliches Interesse gilt u.a. urheber- und datenschutzrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit (digitaler) Hochschullehre.

Foto: @Elvira Eberhardt

Prof. Dr. Birte Glimm | Universität Ulm
Prof. Dr. Birte Glimm, seit 2011 Professorin, leitet das Institut für Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm. Ihre Forschungsinteressen umfassen die ontologische Wissensrepräsentation, automatisches Schlussfolgern und die Handlungsplanung. Ihre Arbeiten werden auch in die anwendungsnahe Forschung überführt, z.B. im Projekt “Do it yourself, but not alone: Companion-Technologie für die Heimwerkerunterstützung” (Kooperationspreis Wissenschaft-Wirtschaft 2019), zur Repräsentation und dem Schlussfolgern über Kartenwissen im autonomen Fahren oder im Projekt 2LIKE – Lernpfade und Lernprozesse individualisieren durch KI-Methoden. 2017 erhielt Birte Glimm einen Google Faculty Research Award und wurde mit dem Mileva Einstein-Marić-Preis ausgezeichnet.

Prof. Dr. Rudolf Kammerl | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Rudolf Kammerl studierte Erziehungswissenschaft an der Universität Regensburg von 1991 bis 1994 (Abschluss Dipl.-Päd.). Er wurde 1998 an der Universität Passau promoviert und habilitierte sich 2004 zu „Internetbasierte Kommunikation und Identitätskonstruktion“. Von 2008 bis 2016 war er Professor für Medienpädagogik an der Universität Hamburg. Seitdem ist er als Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogik mit Schwerpunkt Medienpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Prof Kammerl führt seit Ende der 90er Jahre Studien zu Sozialisations-, Lern- und Bildungsprozessen im Kontext einer tiefgreifend mediatisierten Gesellschaft durch und greift seit jüngerem dabei auch Entwicklungen rund um KI-Systeme auf, u.a. in dem aktuellen Projekt „PING: Prompt Higher Learning – Mit KI-gestützten Writing Tools (Hochschul-)Bildung verbessern?!“ gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Dr. Sebastian Stüker | ZOOM Video Communications
Seit Juli 2021 ist Dr. Sebastian Stüker Director, Research Science by Zoom Video Communications. Nachdem er sein Studium der Informatik 2003 an der Universität Karlsruhe (TH) mit dem Diplom abschloss, promovierter er an deren Fakultät für Informatik 2009 zum Thema „Multilingual Acoustic Modeling for Under-Resourced Languages“. Nach der Fusion der Universität zum Karlsruher Institut für Technologie leitete er dort 2010 bis 2021 die Nachwuchsgruppe 3-01 „Multilinguale Spracherkennung“ und übernahm mehrmals die Vertretung der Professur für wissensbasierte Systeme und Wissensverarbeitung (Prof. Waibel). Während seiner Zeit als Student und Doktorrand führten ihn mehrere Forschungsaufenthalte an die Carnegie Mellon University, in Pittsburgh, PA, USA. 2015 gründete er mit seinem ehemaligen Doktorvater, Prof. Alexander Waibel, die Karlsruhe Information Technology Solutions – kites GmbH, die automatische simultane Sprachübersetzung als Dienst anbot. 2021 wurde kites von Zoom Video Communications akquiriert. Seitdem arbeitet und forscht sein Team an den neusten Techniken zur Verarbeitung automatischer Sprache, wie Spracherkennung und -übersetzung, und bringt die Ergebnisse in die Produktfamilie bei Zoom ein.

Anmeldung
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Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 15.03.2024 erforderlich.

Veranstaltungsort
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Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
InformatiKOM, Campus Süd
Adenauerring 12
76131 Karlsruhe

Online-Zugang
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Für die Online-Teilnahme registrierte Teinehmende erhalten die Zugangsinformationen per E-Mail.

Kontakt
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Dr. Matthias Bandtel (HND-BW)
Tel. +49 721 608-48165

Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL)
fördert KI-bezogene Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote
des Netzwerks Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre (NeL).