KONFERENZ „VON DER DIGITALEN INNOVATION IN DIE LEHRPRAXIS“

Wie erreicht eine innovative Lehranwendung ihre Nutzer? Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, erweist sich in der Praxis oft als schwierig. Viel zu oft verschwinden vielversprechende Projekte nach der Entwicklung wieder in der Versenkung. Hier stellt sich die Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Lehrinnovation ihren Weg in den akademischen Lehrbetrieb findet. Welche Strukturen müssen aufgebaut werden, welche Ressourcen werden benötigt? Wie kann hochschulartenübergreifend die Digitalisierung von Lehre und Studium an den baden-württembergischen Hochschulen gestaltet werden?

„Von der Digitalen Innovation in die Lehrpraxis“ lautet das Thema der Jahreskonferenz des Hochschulnetzwerks Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW), die am Beispiel der Ergebnisse und Erfahrungen der Projekte des MWK-Förderprogramms „Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning“ die Frage diskutiert, wie sich digitale Lehrinnovationen nachhaltig in der Hochschullehre verankern lassen.

Erfolge beleuchten, Erkenntnisse teilen

Die zehn vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) an 13 Landeshochschulen geförderten Projekte stehen am Ende ihrer zweijährigen Förderlaufzeit und blicken auf Monate intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit zurück. Das Tätigkeitsspektrum reicht von der Entwicklung virtueller Labore und Lern-Apps über die Konzeption von propädeutischen Online-Kursen bis hin zur Erforschung des individuellen Bildungsverständnisses von Lehrenden und dem Aufbau eines landesweiten OER-Repositoriums. Es umfasst viele aktuelle Themenfelder wie etwa Qualifizierung, Learning Analytics, Mobile Learning oder OER. Was wurde erreicht, welche neuen Erkenntnisse wurden gewonnen? Welche Hürden wurden gemeistert, welche Schritte haben sich als besonders erfolgsversprechend erwiesen?

Zusammenarbeit und Vernetzung im Land vertiefen

49 Hochschulen haben sich seit 2016 im Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) zusammengeschlossen und ein gemeinsames Dach für die Koordination der E-Learning-Aktivitäten im Land geschaffen und hochschulartenübergreifende Kooperationen initiiert. Diese Erfolgsgeschichte möchte die Konferenz fortschreiben und den Dialog vertiefen. Wie kann die Zusammenarbeit der Hochschulen und Stakeholder im Bereich Digitalisierung der Lehre weiter gestärkt werden? Wie können hochschulartenübergreifende Interessen gebündelt, optimiert und gemeinsame Lösungen angestrebt und implementiert werden? Welche Weichen können gestellt werden, um die Digitalisierung der Lehre weiter voranzutreiben?

Die weitere Entwicklung gestalten

Das Zusammenkommen von HND BW und Förderprogramm eröffnet die Möglichkeit, die übergreifende Perspektive auf die Gesamtentwicklung der digitalen Hochschullehre im Bundesland mit der konkreten Erfahrungswirklichkeit einzelner Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu verbinden. Die Konferenz möchte Orientierung schaffen, zur aktiven Gestaltung von digitaler Lehre einladen und Impulsgeber für zukünftige Entwicklungen sein. Dabei sollen die Fragen nach der Nachhaltigkeit und Implementierung von E-Learning-Projekten sowie nach der zukünftigen Ausrichtung und Positionierung von Hochschulleitungen und Ministerium im Fokus stehen.

Es erwarten Sie spannende Kurzvorträge, Workshop- und Open-Space-Formate sowie Postersessions und App-Demonstrationen. Mit einer Keynote, Podiumsdiskussion und Abendveranstaltung wird es auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm geben, das zum Vernetzen, Weiterdenken und Zusammenkommen einlädt. Seien Sie dabei, gestalten Sie mit!

ZUR ANMELDUNG >>>


HND BW Konferenz

PROGRAMM

VON DER DIGITALEN INNOVATION IN DIE LEHRPRAXIS

DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018


09:15 – 10:00 Uhr

Ankommen & Empfang


10:00 – 10:15 Uhr

Grußworte

Prof. Dr. Peter A. Henning
Professor an der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik (IWI), Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Prof. Hans-Peter Voss
Geschäftsleiter der Studienkommission für Hochschuldidaktik (GHD), Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Prof. Dr. Frank Artinger
Rektor der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft


10:15 – 10:30 Uhr

Begrüßung & Einführung

Mandy Kaiser
Leiterin der Geschäftsstelle des Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW)

Mareike Kehrer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Smart Teaching Baden-Württemberg, Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)

Dr. Michael Hellermann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Smart Teaching Baden-Württemberg, Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)


10:30 – 11:15 Uhr

Keynote

„Digitalisierungsstrategien für die Lehre – Was kommt da auf uns zu?“

Prof. Dr.-Ing. Heribert Nacken
Rektoratsbeauftragter für Blended Learning und Exploratory Teaching Space (ETS), RWTH Aachen University

  • Weitere Informationen zur Keynote:

    „Digitalisierungsstrategien für die Lehre – Was kommt da auf uns zu?“

    In der Hochschulwelt schwanken die Auffassungen zu den notwendigen Änderungspro­zessen im Kontext der Digitalisierung der Lehre zwischen disruptiven Innovationen und kleinschrittigen Evolutionen.
    Unabhängig davon, wo sich die jeweilige Hochschule auf dieser Skala einreiht, besteht für sie die Notwendigkeit in den nächsten 2-3 Jahren eine Digitalisierungsstrategie für die Lehre zu entwickeln und erfolgreich zu implementieren. Diese wird unter anderem benötigt, um auch zukünftig der Generation der Digital Natives ein qualitativ hochwerte Lehre bieten zu können und in der Folgezeit hochwertige Forschungsleistungen zu erbringen.
    Auf diesem Weg gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten und Optionen. An der RWTH Aachen ist es ein Kernziel festzustellen, welche Formate der digitalen Wissensvermittlung tatsächlich die Qualität der Lehre verbessern und welche Formate diesen Beweis schuldig bleiben und somit in erster Instanz nur kostenträchtig sind. Dabei zeigt sich, dass sich die Formate nicht generalisieren lassen; Formate, die z.B. für die Ingenieure geeignet sind, erleiden Schiff­bruch bei den Wirtschaftswissenschaftler. Notwendig ist es somit den fachspezifischen Nutzen herauszufinden und in der Folgezeit eine Fachkultur im Kontext der Digitalsierung der Lehre aufzubauen.
    Auf diesem Weg spielen die Dozierenden eine ganz entscheidende Rolle und der Vortrag wird anhand von Beispielen (an der RWTH) aufzeigen, welche Herausforderungen und Chancen auf die Dozierenden im Kontext der Digitalisierungsstrategie zugekommen werden. Entscheidend dabei ist es, auf dem Weg jedweder Digitalisierungsstrategie die Gestaltungs­freiheit zu bewahren.

    Univ.-Prof. Dr.-Ing. Heribert Nacken

    Heribert Nacken ist seit 2001 Universitätsprofessor am Lehr- und Forschungsgebiet Ingenieurhydrologie der Fakultät für Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen. Als Rektoratsbeauftragter der RWTH für „Blended Learning und Exploratory Teaching Space“ war er einer der tragenden Akteure bei der erstmaligen Formulierung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie für die Lehre sowie Hauptautor für das Arbeitsprogramm der zweiten Phase der Digitalisierungsstrategie (2018 – 2023) der RWTH Aachen.


11:15 – 11:30 Uhr

Kaffeepause


11:30 – 13:00 Uhr

Vorstellung der Projektergebnisse des Förderprogramms „Digital Innovations – Better Learning for Smart Teaching“ – Part 1

AB-ER – Entwicklung von Annotations- Begutachtungs- und Anreizkonzepten für Open Educational Resources-Repositorien unter besonderer Berücksichtigung hochschuldidaktischer Einsatzszenarien
Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft; Referent: Martin Mandausch

ZOERR – Zentrales OER-Repositoriums aller Hochschulen des Landes BW
Hochschule Reutlingen, Universität Freiburg, Universität Stuttgart, Universität Tübingen; Referent: Peter Rempis

MyMi.mobile – adaptiver individualisierter Wissenstransfer in der Mikroskopischen Anatomie
Universität Ulm, Universität Freiburg; Referent: Prof. Dr. Stefan Britsch

Digitaler Lehrgarten
Universität Hohenheim; Referentin: Dr. Annegret Pflugfelder

DISTELL – Digitalisierungsstrategie für effektives „Lehren und Lernen“
Hochschule Esslingen; Referentin: Prof. Dr. Verena Ketter

Smart Teaching Baden-Württemberg – wissenschaftliches Begleitprojekt zum Förderprogramm
Leibniz-Institut für Wissensmedien; Referentin: Mareike Kehrer


13:00 – 14:00 Uhr

Mittagspause


14:00 – 15:30 Uhr

Workshops

  • App Kitchen – Einblicke in die Entwicklung von MyMi.mobile

    Welche Zutaten sind wichtig, welche Herausforderungen sind zu erwarten bei der Entwicklung innovativer digitaler Lernangebote für das Medizinstudium? – Am Beispiel der an den Universitäten Ulm und Freiburg entwickelten App „MyMi.mobile – adaptiver individualisierter Wissenstransfer in der Mikroskopischen Anatomie“ teilen wir unsere Erfahrungen mit Ihnen und geben Ihnen Einblicke in die Entwicklungsarbeit. Wählen Sie aus diesem Themenangebot aus: „Autoren und Anwenderperspektive“ – „Datenschutz“ – „studentische Partizipation“ – „Learning Analytics und Adaptivität“ – „eTutoring“ – „UX“ – „Nachhaltigkeit“.

    Durchführende: B. Eichner, D. Brandt, K. Langer-Fischer, M. Schmucker, S. Britsch (alle Universität Ulm), B. Heimrich (Universität Freiburg), Studierende der Universitäten Ulm und Freiburg

    Projekt: MyMi.mobile

  • Bildungskrise als Bildungschance – Nutzung digitaler Medien zur Selbstreflexion

    Was zeichnet Bildungskrisen aus und welche Bildungsverständnisse liegen ihnen zugrunde? Wie werden digitale Medien als Möglichkeit der Selbsterkenntnis und Selbstbildung in den Digital-Innovationsprojekten „Learning Analytics für Prüfungsleistungen und Studienerfolg (LAPS)“ der Hochschule der Medien Stuttgart und „DISTELL – Digitalisierungsstrategie für effektives Lehren und Lernen“ der Hochschule Esslingen genutzt? Diesen Fragen gehen die Referent*innen im ersten Teil des Workshops in Rahmen von Impulsvorträgen nach, anschließend ist ein an den Prinzipen des World Café angelehnter Fachdiskurs vorgesehen.

    Durchführende: V. Ketter, J. Schmidt, M. Wörner, A. Tsirikiotis (alle Hochschule Esslingen), M. Hinkelmann (HdM Stuttgart)

    Projekte: DISTELL, LAPS

  • Wie lässt sich eine hochschulübergreifende Nutzung von Online-Kursen ermöglichen?

    An unseren Hochschulen und Universitäten sind viele hochwertige Online-Kurse im Einsatz. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wollen wir im Workshop erarbeiten, welche Gelingensbedingungen ausschlaggebend sind, um diese auch für andere baden-württembergische Hochschulen und Universitäten nutzbar zu machen. Dabei widmen wir uns folgenden Fragen: Wie finde ich für mich relevante Kurse/Inhalte? Wie mache ich ein Kursangebot bekannt? Wie können Zugang zu den Inhalten und Anerkennung der Leistungen geregelt werden? Ist eine individuelle Anpassbarkeit der Module und Kurse möglich?

    Durchführende: M. Mandausch (Hochschule Karlsruhe), E. Dominok (KIT), S. Holstein (KIT)

    Projekt: Onlinekurs Informationskompetenz

    Themengruppe: Hochschulartenübergreifende Online-Kurse

  • Learning Analytics Toolkit: Potentiale von Daten aus dem Bildungskontext für die Hochschulen in Baden-Württemberg

    Learning Analytics verwenden statisch und dynamisch generierte Daten von Lernenden, Lehrenden und Lernumgebungen, mit dem Ziel der Unterstützung von Lernprozessen und der Optimierung von Lernumgebungen. Der Workshop soll das Anforderungsprofil für die Entwicklung eines Learning Analytics Toolkit erarbeiten. Der Fokus soll dabei auf der technischen Umsetzung (basierend auf vorhandenen Systemen), der (Weiter-)Entwicklung einer Datenschnittstelle mit xAPI Standard und dem erwarteten pädagogischen und institutionellen Nutzen für die Hochschulen liegen.

    Durchführende: D. Ifenthaler (Universität Mannheim)

    Projekt: MyLA

    Themengruppe: Learning Analytics

  • Die Virtuelle Ringvorlesung des HND BW - Resümee, Reflexion und Ausblick

    Auf der letzten Herbsttagung des HND diskutierten wir als Themengruppe die Idee einer virtuellen Ringvorlesung für Lehrende zu Themen rund um die digital unterstützte Lehre. Inzwischen haben wir die erste Serie aus fünf Websessions mit großem landesweiten Zuspruch durchgeführt. Nach dieser Pilotphase möchten wir nun die diesjährige Herbstagung dazu nutzen, mit allen Mitgliedern der Themengruppe und gerne auch mit weiteren Interessierten eine Rückschau über unsere virtuelle Ringvorlesung zu machen. Wir werden auf unsere Erfolge blicken, aber auch auf mögliche Weiterentwicklungen. Wir laden Sie alle herzlich ein, mit uns an der nachhaltigen Etablierung dieses erfolgreichen Formates zu arbeiten.

    Durchführende: T. D’Souza (Hochschule Karlsruhe), E. Fetzer (Hochschule Nürtingen-Geislingen), C. Schnekenburger (DHBW), A. Waldau (Universität Konstanz), N. Wöhrle (Universität Freiburg)

    Themengruppe: Qualifizierung und Kompetenzentwicklung

  • Open Space

    Sie möchten sich gerne in kleiner Runde über ein aktuelles Thema oder eine konkrete Problemstellung austauschen? Sie fragen sich, wie andere mit bestimmten Anforderungen in der digitalen Lehre umgehen oder wollen sich Feedback zu einem eigenen Projekt einholen? Oder möchten Sie lieber hochschulpolitische Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung von Lehre und Studium diskutieren? Für all diese Anliegen bietet Ihnen der Open Space Raum und Gelegenheit. Hier können Sie eigene Diskussionsthemen einbringen und sich mit Gleichgesinnten an mehreren Thementischen austauschen, gemeinsam Ideen erarbeiten und diskutieren.

    Moderation: Prof. Dr. Peter Henning (Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft)


15:30 – 16:00 Uhr

Kaffeepause

Poster- und Applikationsausstellung der Förderprojekte


16:00 – 17:00 Uhr

Podiumsdiskussion

Zwischen „Digital Innovations“ und Hochschulalltag – wie geht es weiter mit der digitalen Lehre in Baden-Württemberg?

Moderatorin:
Dr. Anne Thillosen
Leiterin des E-Learning-Informations- und Qualifizierungsportals e-teaching.org, Leibniz-Institut für Wissensmedien

Teilnehmer:
Prof. Dr.-Ing. Heribert Nacken
Rektoratsbeauftragter für Blended Learning und Exploratory Teaching Space (ETS), RWTH Aachen University

Prof. Dr. Gabriela Tullius
Von 2015 bis 2018 Vizepräsidentin für Digitalisierung und Diversity, Hochschule Reutlingen

Prof. Dr. Peter Henning
Professor an der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik (IWI), Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Prof. Dr. Stefan Britsch
Direktor des Instituts für Molekulare und Zelluläre Anatomie, Universität Ulm

Dr. Nicole Wöhrle
Leiterin der Abteilung E-Learning im Rechenzentrum, Universität Freiburg


ab 18:00 Uhr

Get together im Badisch Brauhaus
Stephanienstraße 38-40, 76133 Karlsruhe

3-Gänge-Menü auf Selbstzahlerbasis inklusive Führung durch den Brauhauskeller (23,50 Euro pro Person bei Voranmeldung)

FREITAG, 28. SEPTEMBER 2018


09:00 – 09:30 Uhr

Ankommen & Empfang


09:30 – 10:45 Uhr

Vorstellung der Projektergebnisse des Förderprogramms „Digital Innovations – Better Learning for Smart Teaching“  Part 2

MyLA – Einsatz von mobilen Learning Analytics Daten zur Optimierung von Lern- und Lehrprozessen an Hochschulen
DHBW Mannheim, Universität Mannheim

LAPS – Learning Analytics für Prüfungsleistungen und Studienerfolg
Hochschule der Medien Stuttgart; Referent: Dr. Tobias Jordine

ÜPL – Überall Programmieren Lernen
Hochschule Mannheim; Referent: Prof. Dr. Sachar Paulus

Ausbau des Onlinekurs Informationskompetenz: Methodisch planen, recherchieren, schreiben
Karlsruher Institut für Technologie; Referentin: Eliane Dominok


10:45 – 11:15 Uhr

Kaffeepause

Poster- und Applikationsausstellung der Förderprojekte


11:15 – 12:45 Uhr

Workshops

  • HowToZOERR: OER-Schulungscurriculum und Nutzung des Zentralen OER Repositoriums für die Hochschulen in BW

    Zusammenstellung eines Curriculums für ein Baden-Württemberg-weites Schulungskonzept „OER“ unter Nutzung des ZOERR. Im Workshop sollen bereits bestehende Schulungsmaterialien zu OER allgemein zusammengetragen und unter den Teilnehmenden ausgetauscht werden. Ergänzend soll ein Schulungsblock „Arbeiten mit dem ZOERR“ vorgestellt werden. Am Ende des Workshops soll ein Curriculumsvorschlag zur Schulung von Lehrenden zu OER, sowie zum Arbeiten mit dem ZOERR für die Multiplikatoren an den Hochschulen vorliegen.

    Der Workshop richtet sich an Multiplikatoren (Mitarbeitende aus Bibliotheken, E-Learning-Servicestellen, Hochschuldidaktischen Beratungseinrichtungen etc.) an den Hochschulen des Landes Baden-Württemberg.

    Durchführende: N. Wöhrle (Universität Freiburg), A. Schreiber (Hochschule Reutlingen), M. Menzel, P. Rempis (beide Universität Tübingen), M. Mandausch (Hochschule Karlsruhe)

    Projekte: ZOERR, AB-ER

    Themengruppe: Open Educational Ressources (OER)

  • Interaktives Lernen mit Rückkopplung - Learning Analytics am Beispiel der Entwicklung digitaler Schaltungen

    Fragen Sie sich auch, wie Sie den Lernforschritt ihrer Studierenden schon vor der Prüfung messen können? Sind Sie sich immer sicher, zu wissen, ob das, was Sie lehren, in den Köpfen der Studierenden ankommt? Möchten Sie während eines Kurses wissen, wie die Lernfortschritte wirklich sind? In diesem Workshop wollen wir anhand eines interaktiven virtuellen Labors zur Entwicklung digitaler Schaltungen erarbeiten, wie automatisiert Kennzahlen zur Analyse des Lernfortschritts ermittelt werden können. Wir wollen die Vor- und Nachteile, sowie Möglichkeiten und Grenzen der Learning Analytics an einem konkreten Beispiel mit Ihnen erarbeiten und diskutieren. Am Ende erfahren Sie, wie gut Sie sind. Vorwissen im Bereich digitaler Schaltungen wird nicht vorausgesetzt.

    Durchführende: F. Hock, N. Roeser, F. Slomka (alle Universität Ulm), T. Jordine (HdM Stuttgart), M. Kuhnel (Universität Mannheim), N. Bürger (DHBW Mannheim)

    Projekte: LAPS, MyLA, MoMoViLab

    Der Workshop ist auf 20 Teilnehmer begrenzt und wird bei erhöhter Nachfrage an beiden Tagen angeboten.

  • Das virtuelle Programmierlabor ViPLaB - Ein sinnvolles Tool in einer kooperativen E-Learning-Infrastruktur?

    Das virtuelle Programmierlabor ViPLab wurde als flexible browserbasierte Programmierumgebung an der Universität Stuttgart entwickelt. ViPLab erweitert den Test in ILIAS und ermöglicht dadurch die Durchführung von Programmieraufgaben in Online-Übungs- und E-Prüfungs-Szenarien bis hin zur automatischen Korrektur. Aus welchen Komponenten das System besteht, welche Erfahrungen an der Universität Stuttgart damit gemacht wurden und wie das im Einzelnen funktioniert, werden wir mit Ihnen im Workshop besprechen und ausprobieren. Anschließend werden wir diskutieren, ob ViPLab ein sinnvolles Tool in einer kooperativen E-Learning-Infrastruktur sein könnte.

    Durchführende: C. Bogen, A. Seeland (Universität Stuttgart)

    Themengruppe: Kooperative E-Learning-Infrastrukturen

  • Hochschulstrategie digital – Digitalisierung der Lehre als strategische Zielsetzung

    Der digitale Wandel eröffnet Hochschulen neue Potenziale zur Weiterentwicklung ihrer Angebote und Strukturen und dabei ganz besonders auch des Lehrens und Lernens. Hochschulen brauchen übergeordnete Strategien für das digitale Zeitalter, um zeitgemäße Lehr- und Lernangebote sowie neue Curriculums- und Studienstrukturen an den Zielen der Hochschulentwicklung, den Zielgruppen der Hochschule und ihren Kooperationsstrategien auszurichten. Einen einheitlichen Weg dem digitalen Wandel zu begegnen kann es aufgrund der Diversität und Heterogenität der deutschen Hochschulen und der Vielfalt digitaler Lehr- und Lernszenarien dabei kaum geben. Doch wie begegnen wir nun dieser Heterogenität und den neuen strategischen Herausforderungen, die der digitale Wandel mit sich bringt? Ein spezifisch zugeschnittenes Beratungs- und Strategieforum für die staatlichen Hochschulen Baden-Württembergs der Themengruppe Strategie- und Organisationsentwicklung des HND BW sowie ein landesspezifisches Angebot zur Strategieentwicklung in Anlehnung an die bundesweite Peer-to-Peer-Beratung des Hochschulforums Digitalisierung sind in Planung. In diesem Workshop möchten wir uns mit Ihnen über die geplanten Maßnahmen zum Austausch, zur Vernetzung und zur Strategieberatung austauschen und verschiedene Fragestellungen diskutieren: Welche Rahmenbedingungen müssen an Hochschulen für eine erfolgreiche Strategieentwicklung für das digitale Zeitalter erfüllt sein? Welche Ressourcen werden benötigt und durch wen müssen diese zur Verfügung gestellt werden? Welche Rolle spielt die strategische Ausrichtung der Hochschulleitungen für die Digitalisierung der Lehre? u.a.

    Dieser Workshop richtet sich gezielt an Mitglieder der Hochschulleitungen.

    Durchführende: R. Röwert (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft), U. Ehlers (DHBW), G. Gidion (KIT)

    Themengruppe: Strategie- und Organisationsentwicklung

  • Umgang mit Online-Plattformen in der Fremdsprachendidaktik

    Online Lernportale sind schon lange kein Nischenprodukt mehr. Mehrere Millionen Menschen sind täglich in den Plattformen aktiv. An den Hochschulen sind sie jedoch noch nicht richtig angekommen. Da mittlerweile die technologischen Grundvoraussetzungen an den Hochschulen zur Genüge gegeben sind, um interaktive didaktische Methoden umzusetzen, stellt sich die Frage, was hindert Lehrende daran, mehr Online-Plattformen im Unterricht einzusetzen. Besonders wichtig ist der Zugang zu den audiovisuellen Materialien der Lernportale, denn der Dozent kann bestimmte Situationen des Alltags nicht ohne diese Materialien im Unterricht nachahmen. Aspekte, die zum Alltag gehören, wie Hintergrundgeräusche werden im Unterricht nicht beachtet, sodass fiktive Kommunikationssituationen entstehen, die Studierende außerhalb des Unterrichts nicht wirklich weiterbringen. In diesem Workshop werden nach einem kurzen Impulsvortrag der Sprecherin der Themengruppe DISLA folgende Themen diskutiert: Welche Online-Plattformen eignen sich am Besten für den Unterricht an Universitäten und Hochschulen? Welche Kombination von virtuellen und nicht-virtuellen Lernsettings und Methoden sind angemessen für Studierende? Wie werden Lehrszenarien geschaffen, die nicht ausschließlich face-to-face oder online stattfinden, sondern die Bedingungen des Blended Learning oder Hybrid-Lernens erfüllen? Wie lösen wir das Problem der Finanzierung?

    Durchführende: G. Ruiz Yepes (Hochschule Heilbronn)

    Themengruppe: Digital Innovations in Second Language Acquisition (DISLA)

  • Open Space

    Sie möchten sich gerne in kleiner Runde über ein aktuelles Thema oder eine konkrete Problemstellung austauschen? Sie fragen sich, wie andere mit bestimmten Anforderungen in der digitalen Lehre umgehen oder wollen sich Feedback zu einem eigenen Projekt einholen? Oder möchten Sie lieber hochschulpolitische Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung von Lehre und Studium diskutieren? Für all diese Anliegen bietet Ihnen der Open Space Raum und Gelegenheit. Hier können Sie eigene Diskussionsthemen einbringen und sich mit Gleichgesinnten an mehreren Thementischen austauschen, gemeinsam Ideen erarbeiten und diskutieren.

    Moderation: Dr. Ellen Fetzer (Hochschule Nürtingen-Geislingen)


12:45 – 13:00 Uhr

Pause


13:00 – 13:30 Uhr

Resümee, Reflexion und Ausblick


Hinweis: Bitte schauen Sie vor Konferenzbeginn noch einmal in das Programm, ob sich Aktualisierungen ergeben haben!

Herzlichen Dank!
Ihr Orgateam

Weitere Informationen:


Veranstaltet von:

Logo HND BW

 

In Zusammenarbeit mit:

     

 

Gefördert durch: