Autor-Archiv für Audrey van Elst
August 14, 2026 12:43 p.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
Umsetzungsmöglichkeiten für KI-Kompetenzmaßnahmen sind flexible und nutzungsorientierte Schulungsformate, die darauf abzielen, einen maximalen Praxisbezug zu gewährleisten. Dazu gehören vielfältige Methoden wie Kurse auf E-Learning-Plattformen, interne Akademien, Video- und Podcast-Reihen, freiwillige spezifische Vertiefungsschulungen, spielbasierte Ansätze, Open-Source-Plattformen, Workshops (online und präsent), die Unterstützung durch externe Dienstleistende, praxisnahe Anwendungsfälle sowie Wissenszentren oder -portale. Die Schulungen sind zielgruppenspezifisch (z.B. für Studierende, Lehrende, IT-Personal, Verwaltungsmitarbeitende) auszurichten. Die Dokumentation der Schulungsmaßnahmen, beispielsweise durch Zertifikatssysteme oder Lernmanagementsysteme (LMS), ist ein zentrales Element zur Sicherstellung der Compliance im Schadensfall.
August 14, 2026 12:20 p.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
Qualifizierungen für KI-Kompetenzen sind angemessene Maßnahmen, die von Anbietenden und Betreibenden von KI-Systemen ergriffen werden müssen, um sicherzustellen, dass beteiligte Personen über ein hinreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Verständnis für die persönlichen Auswirkungen KI-basierter Entscheidungen zu schärfen und die fachgerechte Implementierung technischer Komponenten bei der KI-Systementwicklung zu vermitteln. Sie sollen die drei zentralen Komponenten der KI-Kompetenz – technische, praktische Anwendung und ethisch-rechtliche Kompetenz – abdecken. Der spezifische Bildungsbedarf ergibt sich aus einer Kombination von systemspezifischen Faktoren (Zweck,
August 14, 2026 11:57 a.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
Diese Anforderungen beziehen sich auf die Verpflichtung von Hochschulen, sicherzustellen, dass alle mit KI-Systemen befassten Personen – einschließlich Lehrende, Verwaltungsmitarbeitende und Studierende – über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Sie umfassen die kritische Bewertung des Risikopotenzials von KI-Technologien und die Implementierung zielgerichteter Schulungsprogramme. Die Inhalte müssen kontextabhängig angepasst werden, unter Berücksichtigung technischer Kenntnisse, Erfahrung, Ausbildungsniveau und des Anwendungsbereichs der KI-Systeme. Ziel ist es, Risiken zu minimieren und eine verantwortungsvolle sowie innovationsfördernde Nutzung von KI-Technologien zu gewährleisten,
August 14, 2026 11:40 a.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
Eine Schlüsselqualifikation bezeichnet eine grundlegende, weit verbreitete und unerlässliche Fähigkeit, die mit grundlegenden Kulturtechniken wie Lesen oder Rechnen vergleichbar ist. Im Kontext von KI-Kompetenz ist sie von zentraler Bedeutung für das Arbeitsumfeld sowie für die private Nutzung digitaler Technologien und wird somit zu einem integralen Bestandteil schulischer, akademischer und beruflicher Bildungsprozesse.
(Knecht, Jana, Handreichung KI-Kompetenz – Qualifizierungsanforderungen für Hochschulangehörige, Rechtsinformationsstelle für die digitale Lehre (bwDigiRecht) im Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg,
August 14, 2026 11:28 a.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
Ethisch-rechtliche Kompetenz beinhaltet ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen von KI, einschließlich Aspekten wie Fairness, Transparenz, Verantwortlichkeit, Arbeitsplatzsicherheit, rechtliche Anforderungen, Datenschutz und soziale Gerechtigkeit. Sie umfasst die Fähigkeit, verantwortungsvoll zu handeln, potenzielle negative Folgen zu minimieren, sowie ein Bewusstsein für gesellschaftliche und rechtliche Implikationen des Einsatzes von KI zu schaffen. Hierzu gehört auch das Erkennen von Risiken wie Manipulation und unzureichender Transparenz und die Einleitung präventiver Gegenmaßnahmen)
(Knecht, Jana, Handreichung KI-Kompetenz –
August 14, 2026 11:15 a.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
Praktische Anwendungskompetenz ist die Fähigkeit, KI-Tools in Arbeitsprozesse zu integrieren, Ergebnisse kritisch zu bewerten und systemimmanente Fehlerquellen zu identifizieren. Sie befähigt dazu, KI-Lösungen effektiv einzusetzen und ihre Ergebnisse kritisch zu hinterfragen.
(Knecht, Jana, Handreichung KI-Kompetenz – Qualifizierungsanforderungen für Hochschulangehörige, Rechtsinformationsstelle für die digitale Lehre (bwDigiRecht) im Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg, Karlsruhe, 2025, vgl. bitkom, Umsetzungsleitfaden zur KI-Verordnung, S. 159, 241028-bitkom-umsetzungsleitfaden-ki.pdf)
August 14, 2026 11:04 a.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
Technische Kompetenz bezeichnet ein grundlegendes Verständnis von Algorithmen, maschinellem Lernen und Datenanalyse, das notwendig ist, um KI-Modelle zu entwickeln und zu implementieren. Sie bildet die Grundlage für die Bedienung und das Verständnis der Funktionsweise von KI-Systemen.
(Knecht, Jana, Handreichung KI-Kompetenz – Qualifizierungsanforderungen für Hochschulangehörige, Rechtsinformationsstelle für die digitale Lehre (bwDigiRecht) im Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg, Karlsruhe, 2025, vgl. Long/Magerko, What is AI Literacy?
August 14, 2026 10:56 a.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
KI-Kompetenz wird in Artikel 3 Nummer 56 der KI-Verordnung legal definiert als „die Fähigkeiten, die Kenntnisse und das Verständnis, die es Anbietern, Betreibern und Betroffenen unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Rechte und Pflichten im Rahmen dieser Verordnung ermöglichen, KI-Systeme sachkundig einzusetzen sowie sich der Chancen und Risiken von KI und möglicher Schäden, die sie verursachen kann, bewusst zu werden“. Diese Kompetenz umfasst sowohl technische Kenntnisse als auch ethische Reflexionsfähigkeit und rechtliches Bewusstsein, um Grundrechte, Gesundheit und Sicherheit zu schützen sowie demokratische Kontrolle zu gewährleisten.
August 13, 2026 4:44 p.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
Im Kontext des Inbetriebnehmens (Art. 3 Nr. 11 Alt. 2 KI-VO) nicht explizit definiert, wird aber so verstanden, dass es einen Einsatz allein im eigenen Organisations- und Herrschaftsbereich meint. Daher liegt kein Eigengebrauch vor, wenn Studierende ein System außerhalb des Organisationsbereichs der Hochschullehrenden nutzen.
(Spehn, Maximilian, Handreichung Hochschulen im Kontext von Anbieter- und Betreiberpflichten,
Rechtsinformationsstelle für die digitale Lehre (bwDigiRecht) im Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden
Württemberg,
August 13, 2026 4:43 p.m.
Veröffentlicht von Audrey van Elst
Der Begriff Handelsmarke soll das Unternehmenskennzeichen im Sinne des Markenrechts, insbesondere Art. 4 Unionsmarken-Verordnung, umfassen. Dies bedeutet ein Zeichen (Wörter, Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Farben), das geeignet ist, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer Unternehmen zu unterscheiden.
(Spehn, Maximilian, Handreichung Hochschulen im Kontext von Anbieter- und Betreiberpflichten,
Rechtsinformationsstelle für die digitale Lehre (bwDigiRecht) im Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden
Württemberg, Karlsruhe, 2025,